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    Bericht über den 79. Hessischen Rudertag

    Rudertag im Grunelius Bootshaus - HRV-Vorstand neu gewählt

    Am 6. April 2025 fand der 79. Hessische Rudertag im Grunelius Bootshaus der Frankfurter Rudergemeinschaft Germania 1869 e.V. statt. Von 10 bis 14 Uhr trafen sich Vertreter aus zahlreichen hessischen Rudervereinen, um über die aktuellen Entwicklungen und die zukünftige Ausrichtung des Hessischen Ruderverbandes (HRV) zu diskutieren. Der Vorsitzende Torsten Gorski eröffnete die Veranstaltung und leitete eine lebhafte Aussprache über die Vorstandsberichte.

    Im Zentrum der Gespräche standen unter anderem die Herausforderungen der Verbandsarbeit und die Frage, wie man den ehrenamtlichen Bereich stärken könne. Torsten Gorski, der bereits seit vielen Jahren im Vorstand tätig ist, kündigte an, dass er sich in naher Zukunft aus der aktiven Verbandsarbeit zurückziehen werde. Seine Nachfolge werde ein zentrales Thema für die kommenden Monate sein.

    Christoph Bendel wies auf die Bedeutung der neuen Satzung hin, die ab sofort für den HRV gilt, und erläuterte, wie diese zur Verbesserung der Organisation und Struktur beitragen soll. Außerdem gab er bekannt, dass er sein Amt zukünftig nicht weiter antreten wird.

    Sven Kessler, der sich auf die sportliche Seite konzentrierte, sprach mit Blick auf die Nachwuchsarbeit von einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Vereinen und dem Verband.

    Frank Arnold setzte sich in seiner Ansprache mit der Leistungssportstruktur auseinander und gab einen Ausblick auf die geplanten Änderungen. Er bedankte sich beim Vorstand für die großartige Zeit und gab bekannt, sich nicht nochmal aufstellen zu lassen.



    Ein besonders wichtiger Moment war die Ansprache von Reinhard Schintze, der seine Zeit als Ehrenvorstand beendete. Er wies auf die Bedeutung der Archivpflege hin. Er stellte vier Ordner mit Protokollen des Hessischen Rudertages aus seiner privaten Sammlung zur Verfügung, da entsprechende Unterlagen im Archiv des Deutschen Ruderverbandes (DRV) fehlten. Zudem erinnerte er daran, dass im kommenden Jahr das 80-jährige Jubiläum des HRV gefeiert wird, und appellierte daran, einen Bericht zum Jubiläum rechtzeitig zu erstellen.

    Im Rahmen der Wahlen wurde Torsten Gorski erneut zum 1. Vorsitzenden gewählt. Nach 133 abgegebenen Stimmen und einer klaren Zustimmung (mit nur drei Enthaltungen) nahm Torsten Gorski die Wahl an.

    Für den stellvertretenden Vorsitz Sport wurde Sven Kessler einstimmig gewählt, was die starke Unterstützung seiner Arbeit und seines Engagements für den Sport widerspiegelte. Holger Römer wurde in Abwesenheit als stellvertretender Vorsitzender Verwaltung gewählt und nahm die Wahl mittels vorheriger Erklärung an.

    Auch Dr. Burkard Ocker erhielt das Vertrauen der Delegierten und wurde einstimmig als stellvertretender Vorsitzender Finanzen gewählt.

    Im Rahmen des Rudertages wurden auch herausragende Persönlichkeiten geehrt: Jürgen Burg erhielt die Ehrennadel in Bronze des Hessischen Ruderverbandes für seine mehrjährige und verdienstvolle Tätigkeit im Verein. Des Weiteren wurde die Ehrennadel in Gold an Stefan Mleth verliehen, für seine besonders verdienstvolle und langjährige Tätigkeit im Hessischen Ruderverband.

    Torsten Gorski berichtete zudem von den Entwicklungen bei der Hessischen Ruderjugend (HRJ). Besonders positiv hob er die kontinuierliche Arbeit der HRJ bei der Betreuung von Veranstaltungen hervor und die erfolgreichen Ergebnisse beim Bundeswettbewerb 2024. Yannick Burg wurde einstimmig als Vorsitzender der HRJ bestätigt, was die Stabilität und Kontinuität im Jugendbereich des HRV sichert.

    Der Haushaltsvoranschlag 2025, der ebenfalls auf der Tagesordnung stand, wurde ohne Gegenstimmen angenommen. Ein zentrales Thema war die Einführung eines Cloudsystems für den Vorstand sowie die Nutzung von Videokonferenzen zur Reduzierung von Reisekosten. Außerdem wurde für Ralf Hollmann, dem Trainer am Bundesstützpunkt, nach sechsjähriger Diskussion mit dem Deutschen Ruderverband nun die Finanzmittel für die halbe Trainerstelle bis 2028 freigegeben. Somit besteht nun Planungssicherheit bis Los Angeles.

    Abschließend wurden unter dem Punkt "Verschiedenes" wichtige Themen wie die Auswirkungen wasserbaulicher Maßnahmen am Rhein auf die Durchführung von Regatten in Südhessen diskutiert. Zudem wurden die neuen Termine für 2025 von Torsten Gorski bekannt gegeben.

    Der 79. Hessische Rudertag endete um 13:57 Uhr mit einem gemeinsamen „Hipp-Hipp-Hurra“.

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